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Die Energiepreise befinden sich zurzeit auf Rekordniveau und viele Verbraucher fürchten sich jetzt schon vor einem kalten Winter und horrenden Strom- und Gasrechnungen. Besonders Gaskunden sehen sich in den nächsten Monaten drastischen Tariferhöhungen ausgesetzt. Bereits zum Juli und August hatten rund 90 Gasanbieter Ihre Gaspreise erhöht und für den kommenden Herbst sind weitere Gaspreissteigerungen angekündigt worden.
Wenn auch Sie nicht mehr gewillt sind, sich den periodisch wiederkehrenden Preiserhöhungen Ihres Anbieters zu beugen, sollten Sie sich über Möglichkeiten des Wechsels informieren.
Vergleichen Sie die Gasanbieter – es lohnt sich!
Preisvergleiche belegen, dass es unter den Gasversorgern erhebliche Preisunterschiede gibt. Ein bundesweiter Vergleich des Bundeskartellamts hat gezeigt, dass deutsche Gaskunden jährlich rund 420 Euro sparen können, wenn Sie zu einem günstigeren Gasanbieter wechseln. Die Gasanbietervielfalt ist gerade in Norddeutschland in den letzten Jahren beträchtlich gestiegen.
Besonders in den größeren Ballungsgebieten wie z.B. Berlin, Hamburg oder NRW können Verbraucher von einem gewachsenen Wettbewerb profitieren. Neben den großen Vorort-Versorgern gibt es im norddeutschen Raum eine Vielzahl neuer alternativer Gasversorger, die zum Teil bessere Gastarife als die Ex-Monopolisten bieten.
Im bundesweiten Gaspreis-Vergleich für einen durchschnittlichen Gas-Jahresverbrauch von 20.000 KWh gingen die Städtische Werke Magdeburg GmbH als billigster Gasanbieter hervor. Dicht gefolgt, und damit auf Platz zwei der besten Gasanbieter, liegen die Stadtwerke Wülfrath. Auf Platz drei im großen Gas-Vergleich des Bundeskartellamts rangieren die Stadtwerke Lippstadt.
Der Gasrechner
Wenn auch Sie sicher gehen möchten, dass Sie nicht zu viel für Ihr Gas bezahlen, sollten Sie im Internet einen kostenlosen Gasanbieter-Vergleich durchführen. Die unabhängigen Gasrechner errechnen Ihnen innerhalb kürzester Zeit die besten Gastarife für Ihren individuellen Verbrauch. Hierfür benötigt der kostenlose Gasrechner nur einige wenige Angaben.
Zum einen Ihren ungefähren Gas-Jahresverbrauch und zum anderen Ihren Wohnort. Mit der Eingabe Ihrer Postleitzahl filtert der Gastarifrechner Ihnen die Gasanbieter heraus, die Ihnen in Ihrer Region zur Auswahl stehen.
Neue Gasanbieter werben vielerorts mit maßgeschneiderten Tarifmodellen für Familien, Paare und Singles und bieten zum Teil bessere Konditionen als die bekannten Großversorger. Doch bevor Sie zu einem neuen Gasanbieter wechseln, sollten Sie sich vorab genau über die Vertragsbedingungen informieren.
Tipps zum Gaswechsel
Als erstes gilt es auf die Vertragslaufzeit und die Kündigungsfristen zu achten. Diese sollten wie bei den meisten Verträgen nicht zu lang sein. Bei der derzeitigen Gaspreisentwicklung sind Vertragslaufzeiten von sechs Monaten zu empfehlen. Prinzipiell sollten sie aber nicht 24 Monate überschreiten. Von Verträgen mit Vorauskasse raten die Verbraucherzentralen ab. Bei diesen Verträgen zahlt der Verbraucher für eine vertraglich festgesetzte Kilowattstundenzahl einen Pauschalpreis.
Doch sobald der Kunde mit seinem Verbrauch über der „Gaspauschale“ liegt, hat er einen kräftigen Aufpreis zu zahlen. Verbraucht er hingegen weniger, bekommt er kein Geld zurück erstattet. Ein Vertrag mit Vorauskasse ist also nur denjenigen zu empfehlen, die ihren Gasverbrauch genau kennen.
Lassen auch Sie einen Gaspreis-Vergleich durchführen und finden Sie mithilfe des Gasrechners den